Stifterinnen
Am 28. November 1910 bzw. am 15. August 1913 erblickten die Schwestern Edith von der Lippe und Irmgard Stief, geborene Fedder, in Lübeck das Licht der Welt. Sie wuchsen glücklich in ihrer Familie auf und überstanden den 2. Weltkrieg.
Irmgard heiratete den Kaufmann Walter Stief. Bis zum Ableben von Walter Stief führten die Eheleute zusammen ein Textilgeschäft in Lübeck. Nach fast 40 Jahren übergab Irmgard Stief im Jahr 1989 das Geschäft an die einzige Tochter aus der Ehe, Frau Renate Siewertsen.
Edith heiratete Helmut von der Lippe, der als Direktor bei Possehl tätig war. Ihre Ehe blieb kinderlos.
Beide Schwestern haben ihr ganzes Leben in Lübeck verbracht und mit ihren jeweiligen Ehemännern einen gewissen Wohlstand erreicht. Ein Teil dieses Vermögens sollte bedürftigen Lübeckern zugutekommen, was zur Gründung der „Edith von der Lippe-Stief-Stiftung“ durch die beiden Schwestern führte. Mit Gründung der Stiftung leitete Irmgard Stief bis zu ihrem Ableben die Stiftung als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes. Seit dem Tod der Mit-Stifterin hat ihre Tochter Renate Siewertsen das Amt der Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes inne.
Nach einem langen, erfüllten Leben sind Edith von der Lippe im April 2001 und Irmgard Stief im März 2009 verstorben. Sie fanden in Lübeck ihre letzte Ruhe.
Irmgard Stief
Edith von der Lippe
